{"_id": {"$oid": "6a671d25338dadb0be4e84df"}, "test_id": "T1349", "benchmark": "fraktur_adverts", "date": "2026-07-25", "tags": {"document-type": ["book-page"], "writing": ["printed"], "century": [18, 19], "language": ["de"], "layout": ["prose"], "script-style": ["fraktur"], "task": ["transcription"]}, "contributors": ["ina_serif", "maximilian_hindermann"], "hidden": false, "config": {"provider": "openai", "model": "gpt-5.6-sol", "dataclass": "Document", "temperature": 0.0, "role_description": "You are a historian with keyword knowledge", "prompt_file": "prompt_optimized.txt", "legacy_test": false}, "prompt": "## IDENTITY AND PURPOSE\n\nYou are an OCR and information extraction system trained to process historical newspaper pages printed in 18th-century German using Fraktur type. The pages contain mostly classified advertisements. Your task is to identify and extract each advertisement *exactly as printed*, including historical spellings, typographic errors, punctuation, and formatting.\n\n\n## INSTRUCTIONS\n\n- Extract **all advertisements** from the input image, one after the other, following the sequence on the page.\n- Maintain the **original spelling**, capitalization, and any **typos or non-standard forms**.\n- Follow these transcription rules: \n  - the long s (\u017f) is transcribed as \"s\"\n  - \"/\" is transcribed as \",\"\n- Use the masthead of the newspaper only to extract the date, ignore other content.\n- The layout is typically **two-column**; extract ads from both columns, including the ad number.\n- Return the result as a **JSON object** in the specified format and **nothing else** (no explanations, summaries, or additional text).\n- For each advertisement, include:\n  - `\"date\"`: the publication date of the page in ISO 8061 format (YYYY-MM-DD)\n  - `\"tags_section\"`: the heading under which the advertisement appears\n  - `\"text\"`: the full advertisement text\n\n## EXAMPLE OUTPUT\n\n{\n  \"advertisements\": [\n    {\n      \"date\": \"1731-01-02\",\n      \"tags_section\": \"Es werden zum Verkauff offeriert\",\n      \"text\": \"5. Ein kleines, jedoch listiges Lehrbuch der Zauberkunst, lange im Gebrauche des jungen Bartolomeus Simpson.\"\n    },\n    {\n      \"date\": \"1731-01-02\",\n      \"tags_section\": \"Es werden zum Verkauff offeriert\",\n      \"text\": \"6. Ein rarer, mit Edelsteinen besetzter Saxophon-Kasten, aus dem Besitze der Jungfer Lisa Simpson.\"\n    },\n    {\n      \"date\": \"1731-01-02\",\n      \"tags_section\": \"Es werden zu Entleihen begehrt\",\n      \"text\": \"7. 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Dem von Schildkrott mit verg\u00fcldtem M\u00f6\u00dfing guarnirten Hirschf\u00e4nger; und die schwartze Flute traversiere Peitsche, etc. Wer von eint oder ander verlohrnen Artickeln oder Schl\u00fcsslen etwas in das Adresse-Contor bringen wird, soll eine erkleckliche Belohnung zu empfangen haben.\"},{\"date\":null,\"tags_section\":\"Persohnen so ihre Dienste offeriren:\",\"text\":\"1. Ein junger Mensch 20. Jahr alt von sehr honn\u00eaten Eltern, wegen dessen Conduitte sich in Augspurg nach Belieben kan erkundiget werden, suchet Condition als Handels-Bedienter in einem guten Hau\u00df (allwo in Scripturen recht viel zu thun ist) verspricht dem Herrn Patronen in Teutsch- und Itali\u00e4nisch = auch wo es erfordert wird in Frantz\u00f6sischer Correspondenz und andern Handels-Verrichtungen gute Dienste zu leisten, und alles Vergn\u00fcgen zu geben, sintemalen er ehender keinen Heller Salarium begehret, bi\u00df er bey dem Hrn. 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Magistrats nachzuziehen; Dero hiesige Collecte dann wiederum bey Verlegern dieser Nachrichten Johann Burckhardt in dem Adresse-Contor ist aufgetragen worden: Es ist dieselbe sehr favorabel und artig eingerichtet und bestehet in drey Classen und 10000. Loosen, davon das Billet in die erste Class 5. Gulden, in die andere 3. fl. und in die dritte 2. fl. kostet, wormit man considerable Gew\u00fcnste bekommen kan, immassen nicht mehr als ein Fehler gegen einem Treffer, wie aus dem herausgegebenen Plan mit mehrerem zu ersehen ist. Damit man aber hiesiger Enden mehrern Lust einzulegen, und weniger Ursach oder Anla\u00df einigen Mi\u00dftrauens haben m\u00fc\u00dfe, so kan die Einlage per Subscription geschehen, nach deren man bey Einschreibung nur das halbe, namblich an statt 5. fl. 2. und halben Gulden, das andere halbe aber kurtz vor Ziehung der ersten Class bezahlen thut. Es ist zwar die Ziehung deroselben in dem Plan auff den Monath Aprilis ausgeschrieben worden, man siehet aber bereits zum voraus, da\u00df selbige (sowohl wegen dero Vortheilhafftigkeit, als auch in Ansehung so vieler Herren Liebhabern, welche darinnen Theil zu nehmen sich anerbotten haben) noch ehender completirt und zum Stande kommen werde, dahero die allhiesige respective Herren Liebhabers, umb so viel mehrers mit dero beliebigen Einlaagen zu eylen, gantz freundlich ersucht und geb\u00e4tten werden, etc.\"},{\"date\":null,\"tags_section\":\"Allerhand Nachrichten.\",\"text\":\"Man thut allen und jeden Ehren-Persohnen, in der Eydgno\u00dfschafft, auch in den Zugewandte und Benachbarten Orthen, so von Adelich- oder Patricischen Geschlechtern herstammen, hiemit kund und zuwissen, da\u00df die von denen Wohl-Ehrw\u00fcrdigen und Hochgelehrten Herren Patricius Bened. D. L. T. M. W. in Frantz\u00f6sischer Sprach und 3. Volum, in 4to. auffgesetzt, und von einem K\u00f6niglich-Frantz\u00f6sischen Dolmetschen, \u00fcbersehen- und verbesserte grosse History, der alten und heutigen Schweitz oder Eydgno\u00dfschafft, in dem Stand ist, bald durch den Druck an das Liecht zu kommen. Alle gedachte Hoch-Adeliche und Ehren-Persohnen nun, sie seyen Geist- oder Weltlichen Standes, dero Vor-Elteren sich vor und nach der Schweitzerin Freyheit, durch ruhmliche Thaten bekandt gemacht und distinguirt haben, k\u00f6nnen die Abzeichnungen derer Bildnussen, sambt der eigentlichen Beschreibung ihrer Helden-Thaten einsenden, umb diesem Buch einverleibt zu werden, jedoch mit diesem Beding, da\u00df man vor jedes Conterfait zu stechen, von 6. K\u00f6niglichen Zollen hoch, f\u00fcnffzig Francken Frantz\u00f6sisch Geld erlege. Diejenigen aber, welche ihre Bildnussen lieber anderw\u00e4rts durch geschickte und vortreffliche Meister auff 6. Z\u00f6lligen Blattern wollen stechen lassen, und einschicken, thun den Herren Verlegeren einen gr\u00f6ssern Gefallen, als wann sie die 50. Francken darf\u00fcr bezahlten. Betreffende die umbst\u00e4ndlichen und Historischen Berichte \u00fcber jedes Geschlecht, solche m\u00f6gen wenig oder viel Platz einnehmen, wird man keinen anderst, als gegen Erlegung 24. Francken gesagten Geldes annehmen. Man bittet \u00fcbrigens gantz inst\u00e4ndig, keine Abri\u00df von denen Conterfaiten einzuschicken, sie seyen dann ihren Originalien durchaus gleichf\u00f6rmig, und mit der Feder oder Chinesischen Dinte sehr wohl und sauber gezeichnet. Der Plan dieser History wird allen denen zugestellt, welche zu der Zierde, G\u00fcte und Vollkommenheit derselben etwas beytragen werden. Man wird das Geld, die Abri\u00df und Kupfferst\u00fccke, sowohl bey Herrn Jadard, K\u00f6niglichen Tresorier zu H\u00fcningen, als bey Herrn Wechselherrn Wettstein allhier in Basel abnehmen, welche Herren sich werden angelegen seyn lassen, da\u00df denen Herren Verlegeren alles richtig zukomme.\"},{\"date\":null,\"tags_section\":\"Allerhand Nachrichten.\",\"text\":\"Der Author der Lateinischen Berner-Zeitung ersuchet seine allhiesige respective Herren Liebhabers deroselben Ihr Contingent per das halbe Jahr dato mit dem Neuen Jahr abzustatten, obschon eigentlich der Termin noch nicht verflossen, will aber zu Recompensirung desselben ein Register von zweyen Jahren einsenden, und verspricht mit dem Neuen Jahr hinf\u00fcro dessen Zeitung exacter und realer einzurichten. 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Es ist zwar die Ziehung deroselben in dem Plan auff den Monath Aprilis ausgeschrieben worden, man siehet aber bereits zum voraus, da\u00df selbige (sowohl wegen dero Vortheilhafftigkeit, als auch in Ansehung so vieler Herren Liebhabern, welche darinnen Theil zu nehmen sich anerbotten haben) noch ehender completirt und zum Stande kommen werde, dahero die allhiesige respective Herren Liebhabers, umb so viel mehrers mit dero beliebigen Einlaagen zu eylen, gantz freundlich ersucht und geb\u00e4tten werden, etc.\\\"},{\\\"date\\\":null,\\\"tags_section\\\":\\\"Allerhand Nachrichten.\\\",\\\"text\\\":\\\"Man thut allen und jeden Ehren-Persohnen, in der Eydgno\u00dfschafft, auch in den Zugewandte und Benachbarten Orthen, so von Adelich- oder Patricischen Geschlechtern herstammen, hiemit kund und zuwissen, da\u00df die von denen Wohl-Ehrw\u00fcrdigen und Hochgelehrten Herren Patricius Bened. D. L. T. M. W. in Frantz\u00f6sischer Sprach und 3. Volum, in 4to. auffgesetzt, und von einem K\u00f6niglich-Frantz\u00f6sischen Dolmetschen, \u00fcbersehen- und verbesserte grosse History, der alten und heutigen Schweitz oder Eydgno\u00dfschafft, in dem Stand ist, bald durch den Druck an das Liecht zu kommen. Alle gedachte Hoch-Adeliche und Ehren-Persohnen nun, sie seyen Geist- oder Weltlichen Standes, dero Vor-Elteren sich vor und nach der Schweitzerin Freyheit, durch ruhmliche Thaten bekandt gemacht und distinguirt haben, k\u00f6nnen die Abzeichnungen derer Bildnussen, sambt der eigentlichen Beschreibung ihrer Helden-Thaten einsenden, umb diesem Buch einverleibt zu werden, jedoch mit diesem Beding, da\u00df man vor jedes Conterfait zu stechen, von 6. K\u00f6niglichen Zollen hoch, f\u00fcnffzig Francken Frantz\u00f6sisch Geld erlege. Diejenigen aber, welche ihre Bildnussen lieber anderw\u00e4rts durch geschickte und vortreffliche Meister auff 6. Z\u00f6lligen Blattern wollen stechen lassen, und einschicken, thun den Herren Verlegeren einen gr\u00f6ssern Gefallen, als wann sie die 50. Francken darf\u00fcr bezahlten. Betreffende die umbst\u00e4ndlichen und Historischen Berichte \u00fcber jedes Geschlecht, solche m\u00f6gen wenig oder viel Platz einnehmen, wird man keinen anderst, als gegen Erlegung 24. Francken gesagten Geldes annehmen. Man bittet \u00fcbrigens gantz inst\u00e4ndig, keine Abri\u00df von denen Conterfaiten einzuschicken, sie seyen dann ihren Originalien durchaus gleichf\u00f6rmig, und mit der Feder oder Chinesischen Dinte sehr wohl und sauber gezeichnet. Der Plan dieser History wird allen denen zugestellt, welche zu der Zierde, G\u00fcte und Vollkommenheit derselben etwas beytragen werden. Man wird das Geld, die Abri\u00df und Kupfferst\u00fccke, sowohl bey Herrn Jadard, K\u00f6niglichen Tresorier zu H\u00fcningen, als bey Herrn Wechselherrn Wettstein allhier in Basel abnehmen, welche Herren sich werden angelegen seyn lassen, da\u00df denen Herren Verlegeren alles richtig zukomme.\\\"},{\\\"date\\\":null,\\\"tags_section\\\":\\\"Allerhand Nachrichten.\\\",\\\"text\\\":\\\"Der Author der Lateinischen Berner-Zeitung ersuchet seine allhiesige respective Herren Liebhabers deroselben Ihr Contingent per das halbe Jahr dato mit dem Neuen Jahr abzustatten, obschon eigentlich der Termin noch nicht verflossen, will aber zu Recompensirung desselben ein Register von zweyen Jahren einsenden, und verspricht mit dem Neuen Jahr hinf\u00fcro dessen Zeitung exacter und realer einzurichten. Wer demnach noch ferners darmit continuiren wolte, beliebe sich ohnbeschw\u00e4rt zu erkl\u00e4ren.\\\"},{\\\"date\\\":null,\\\"tags_section\\\":\\\"Allerhand Nachrichten.\\\",\\\"text\\\":\\\"Weilen die Lista der Verstorbnen, Getaufft- und Verehelichten ab der Landschaft noch nicht v\u00f6llig eingetroffen, so ist selbige bi\u00df \u00fcber acht Tag verschoben worden, da dann (geliebts Gott) eine exacte Verzeichnu\u00df aller zu Stadt und Land Getaufft- Verstorbnen- und Verehelichter, und zwar, von den Getaufften, der Kn\u00e4blein und M\u00e4gdlein sonderbahr, nebst eint- und andern n\u00f6thigen Anmerckungen, auff einem sonderbahren Bogen gedruckt, erfolgen solle, das St\u00fcck per ein halben Batzen.\\\"}]}\",\"refusal\":null,\"role\":\"assistant\",\"annotations\":[],\"audio\":null,\"function_call\":null,\"tool_calls\":null,\"parsed\":{\"advertisements\":[{\"date\":null,\"tags_section\":null,\"text\":\"und nicht mehr daran gedacht, bi\u00df ihme selbiges vor etlichen Tagen von ohngefehr in die H\u00e4nde gekommen, als weist er sich nicht mehr zu erinnern von wehme er selbiges empfangen; wird demnach der Ehrende Freund, von dehme di\u00df Geld herkommet, von dasigem Herrn Prediger dienstfreundlich geb\u00e4tten, zu befehlen worzu dieses Geld dienen, oder wohin solches verwendet werden solle.\"},{\"date\":null,\"tags_section\":null,\"text\":\"Von den vor acht Tagen gefundenen Artickeln stehet annoch zur Disposition der Eigenth\u00fcmmern der Weiber=sack sampt Zugeh\u00f6rde, und der S. V. Schweins-Galgen. Von den Verlohrnen aber wird annoch nachgefragt: Umb das von Seyden und Silber gew\u00fcrcktes Braseletlin. Dem von Schildkrott mit verg\u00fcldtem M\u00f6\u00dfing guarnirten Hirschf\u00e4nger; und die schwartze Flute traversiere Peitsche, etc. Wer von eint oder ander verlohrnen Artickeln oder Schl\u00fcsslen etwas in das Adresse-Contor bringen wird, soll eine erkleckliche Belohnung zu empfangen haben.\"},{\"date\":null,\"tags_section\":\"Persohnen so ihre Dienste offeriren:\",\"text\":\"1. Ein junger Mensch 20. Jahr alt von sehr honn\u00eaten Eltern, wegen dessen Conduitte sich in Augspurg nach Belieben kan erkundiget werden, suchet Condition als Handels-Bedienter in einem guten Hau\u00df (allwo in Scripturen recht viel zu thun ist) verspricht dem Herrn Patronen in Teutsch- und Itali\u00e4nisch = auch wo es erfordert wird in Frantz\u00f6sischer Correspondenz und andern Handels-Verrichtungen gute Dienste zu leisten, und alles Vergn\u00fcgen zu geben, sintemalen er ehender keinen Heller Salarium begehret, bi\u00df er bey dem Hrn. Patronen, seiner Capacit\u00e4t halben, genugsame Proben abgelegt und gezeiget haben wird, offerirt auch auff die Prob zu kommen und die Rei\u00df-Spe\u00dfen zu bestreiten, auch, wo er nicht beliebt werden solte, seinen Ruckweg auff n\u00e4mliche Condition zu nehmen.\"},{\"date\":null,\"tags_section\":\"Persohnen so ihre Dienste offeriren:\",\"text\":\"2. Mstr. Niclaus Broglin, wohnhaft in dem Mindern Stadt an der Obern Rheingass in dem (sogenandten Ku\u00dfg\u00e4\u00dflein, offerirt seine Dienste in Einforderung Schuldt, und andern Sachen, es seye im Sundgau, Marggraffenland, Basler-Bi\u00dftum, Basel Gebiet, oder anderstwo.\"},{\"date\":null,\"tags_section\":\"Persohnen so ihre Dienste offeriren:\",\"text\":\"3. Herr Georg M\u00fcller von Lyon, welcher vor geraumer Zeit seine Dienste, in Verfertig- Accommodir- und Au\u00dfbesserung so wohl neuer als alter Seyden- Gallerheyden- Faden- Woll- und Baumwollener Manns- Frauen- und Jungsher-Str\u00fcmpffen, auch in Verfertigung der Ragnolettern und Frauenzimmer-Taschen, offeriret, hat vergangene Woche sein Losament abge\u00e4ndert, und befindet sich nunmehro zu hinderst in der Neuen-Vorstatt in Frau Fuchsin Behausung, allwo er noch f\u00fcrha\u00df in dieser Arbeit zu M\u00e4nniglichs beliebigen Diensten stehet.\"},{\"date\":null,\"tags_section\":\"Allerhand Nachrichten.\",\"text\":\"Nachdeeme die, zum Trost und Wieder-Auffbauung der abgebrandt und sehr besch\u00e4digten Stadt Reutlingen errichtete sechs Classen-Lotterie vor kurtzer Zeit gl\u00fccklich zu Ende gegangen und gezogen worden, so hat man auff Anrathen und Anfrischen wohl-gesinnter Ehren-Liebhaber (welche zu besserer Herstellung der allda ruinirten Publiquen Geb\u00e4uden, Kirchen und Schulen, etc. gerne ein Mehreres beytragen wollten) entschlossen, deroselben eine zweyte Kleinere Lotterie, under widermahliger Garantie des dasig Hochl. Magistrats nachzuziehen; Dero hiesige Collecte dann wiederum bey Verlegern dieser Nachrichten Johann Burckhardt in dem Adresse-Contor ist aufgetragen worden: Es ist dieselbe sehr favorabel und artig eingerichtet und bestehet in drey Classen und 10000. Loosen, davon das Billet in die erste Class 5. Gulden, in die andere 3. fl. und in die dritte 2. fl. kostet, wormit man considerable Gew\u00fcnste bekommen kan, immassen nicht mehr als ein Fehler gegen einem Treffer, wie aus dem herausgegebenen Plan mit mehrerem zu ersehen ist. Damit man aber hiesiger Enden mehrern Lust einzulegen, und weniger Ursach oder Anla\u00df einigen Mi\u00dftrauens haben m\u00fc\u00dfe, so kan die Einlage per Subscription geschehen, nach deren man bey Einschreibung nur das halbe, namblich an statt 5. fl. 2. und halben Gulden, das andere halbe aber kurtz vor Ziehung der ersten Class bezahlen thut. Es ist zwar die Ziehung deroselben in dem Plan auff den Monath Aprilis ausgeschrieben worden, man siehet aber bereits zum voraus, da\u00df selbige (sowohl wegen dero Vortheilhafftigkeit, als auch in Ansehung so vieler Herren Liebhabern, welche darinnen Theil zu nehmen sich anerbotten haben) noch ehender completirt und zum Stande kommen werde, dahero die allhiesige respective Herren Liebhabers, umb so viel mehrers mit dero beliebigen Einlaagen zu eylen, gantz freundlich ersucht und geb\u00e4tten werden, etc.\"},{\"date\":null,\"tags_section\":\"Allerhand Nachrichten.\",\"text\":\"Man thut allen und jeden Ehren-Persohnen, in der Eydgno\u00dfschafft, auch in den Zugewandte und Benachbarten Orthen, so von Adelich- oder Patricischen Geschlechtern herstammen, hiemit kund und zuwissen, da\u00df die von denen Wohl-Ehrw\u00fcrdigen und Hochgelehrten Herren Patricius Bened. D. L. T. M. W. in Frantz\u00f6sischer Sprach und 3. Volum, in 4to. auffgesetzt, und von einem K\u00f6niglich-Frantz\u00f6sischen Dolmetschen, \u00fcbersehen- und verbesserte grosse History, der alten und heutigen Schweitz oder Eydgno\u00dfschafft, in dem Stand ist, bald durch den Druck an das Liecht zu kommen. Alle gedachte Hoch-Adeliche und Ehren-Persohnen nun, sie seyen Geist- oder Weltlichen Standes, dero Vor-Elteren sich vor und nach der Schweitzerin Freyheit, durch ruhmliche Thaten bekandt gemacht und distinguirt haben, k\u00f6nnen die Abzeichnungen derer Bildnussen, sambt der eigentlichen Beschreibung ihrer Helden-Thaten einsenden, umb diesem Buch einverleibt zu werden, jedoch mit diesem Beding, da\u00df man vor jedes Conterfait zu stechen, von 6. K\u00f6niglichen Zollen hoch, f\u00fcnffzig Francken Frantz\u00f6sisch Geld erlege. Diejenigen aber, welche ihre Bildnussen lieber anderw\u00e4rts durch geschickte und vortreffliche Meister auff 6. Z\u00f6lligen Blattern wollen stechen lassen, und einschicken, thun den Herren Verlegeren einen gr\u00f6ssern Gefallen, als wann sie die 50. Francken darf\u00fcr bezahlten. Betreffende die umbst\u00e4ndlichen und Historischen Berichte \u00fcber jedes Geschlecht, solche m\u00f6gen wenig oder viel Platz einnehmen, wird man keinen anderst, als gegen Erlegung 24. Francken gesagten Geldes annehmen. Man bittet \u00fcbrigens gantz inst\u00e4ndig, keine Abri\u00df von denen Conterfaiten einzuschicken, sie seyen dann ihren Originalien durchaus gleichf\u00f6rmig, und mit der Feder oder Chinesischen Dinte sehr wohl und sauber gezeichnet. Der Plan dieser History wird allen denen zugestellt, welche zu der Zierde, G\u00fcte und Vollkommenheit derselben etwas beytragen werden. Man wird das Geld, die Abri\u00df und Kupfferst\u00fccke, sowohl bey Herrn Jadard, K\u00f6niglichen Tresorier zu H\u00fcningen, als bey Herrn Wechselherrn Wettstein allhier in Basel abnehmen, welche Herren sich werden angelegen seyn lassen, da\u00df denen Herren Verlegeren alles richtig zukomme.\"},{\"date\":null,\"tags_section\":\"Allerhand Nachrichten.\",\"text\":\"Der Author der Lateinischen Berner-Zeitung ersuchet seine allhiesige respective Herren Liebhabers deroselben Ihr Contingent per das halbe Jahr dato mit dem Neuen Jahr abzustatten, obschon eigentlich der Termin noch nicht verflossen, will aber zu Recompensirung desselben ein Register von zweyen Jahren einsenden, und verspricht mit dem Neuen Jahr hinf\u00fcro dessen Zeitung exacter und realer einzurichten. 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